Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld / Alsfeld

Latein

 

Latein

an der Albert - Schweitzer - Schule Alsfeld

 

Die griechisch - römische Antike ist die Wurzel des zusammenwachsenden modernen Europas und einer der Faktoren, die seine Werte bis heute prägen. So bietet die Auseinandersetzung mit lateinischen Originaltexten in ihrem jeweiligen kulturellen Kontext eine wesentliche Ergänzung zum muttersprachlichen Unterricht und zu den modernen Fremdsprachen.

Die lateinische Sprache erleichtert den Umgang mit Fremd- und Lehnwörtern; viele Fach- und Wissenschaftssprachen basieren auf dem Lateinischen. Auch in Fächern, in denen zum Studium kein Latinum verlangt wird, sind Lateinkenntnisse von Nutzen.

Die Kenntnis des Lateinischen als ‚Mutter’ der romanischen Sprachen erleichtert das Erlernen dieser und auch weiterer Sprachen; als Sprache, deren Entwicklung abgeschlossen ist, kann Latein in seiner normativen und regelhaften Form geradezu als europäische Basissprache verstanden werden. Durch Schulung des grammatischen Verständnisses und durch die Erfahrung von Sprache als System erfolgt gleichzeitig eine Denkschulung (Analyse, Strukturierung), die sich auch in anderen Schulfächern und anderen Lebensbereichen positiv bemerkbar macht.

An der Albert - Schweitzer - Schule kann Latein als 2. oder 3. Fremdsprache gewählt werden; nach 5-jährigem Unterricht erwirbt man (mit mindestens der Note ‚ausreichend’ - 05 Punkte) das Latinum. Der Lateinunterricht erfolgt in der Spracherwerbsphase mit einem modernen Lehrbuch (Actio), das auf die Interessen gerade der jüngeren Schüler abgestellt ist. Nach der Lehrbuchphase finden sich in den lateinischen Originaltexten sowohl ‚Gegenwelten’ wie auch überraschende Übereinstimmungen mit heute noch immer aktuellen Fragestellungen. Übersetzung und Interpretation erschließen die lateinischen Texte; Methodenvielfalt fördert in jeder Phase auch den kreativen Umgang mit dem Text. Sprachliche, methodische und auch kulturelle Kompetenzen werden trainiert.